Basisfrage 35 von 72 · SBF See und SBF Binnen
Warum soll man möglichst gegen Strom und Wind anlegen?
Was ist richtig? Tipp auf eine Antwort.
Lösung und Erklärung zeigen
Richtige Antwort: A) Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.
Beim Anlegen brauchst du bei langsamer Fahrt volle Kontrolle über dein Boot. Die Frage prüft, warum du dafür gegen Strom und Wind anlegst.
Gegen Strom und Wind lässt sich das Fahrzeug sicherer manövrieren. Du kommst über Grund nur langsam voran, hast aber trotzdem Fahrt durchs Wasser. Dadurch bleibt das Boot steuerbar, und Strom und Wind bremsen dich zusätzlich. Mit Strom und Wind von hinten würdest du dagegen auf die Pier geschoben und könntest schlecht aufstoppen.
Alle Antworten erklärt
- A) Weil sich das Fahrzeug dabei sicherer manövrieren lässt.
- Richtig: Gegen Strom und Wind bleibt das Boot besser steuerbar.
- B) Weil dies die Steuerwirkung der Schraube erhöht.
- Die Schraube wirkt nicht stärker; der Vorteil liegt in der Anströmung und der Bremswirkung von Strom und Wind.
- C) Weil dadurch Sog und Wellenschlag vermieden wird.
- Sog und Wellenschlag vermeidest du durch langsame Fahrt, nicht durch die Anlegerichtung.
- D) Weil dadurch Einflüsse von Wellen und Wassertiefe ausgeglichen werden.
- Wellen und Wassertiefe werden durch die Anlegerichtung nicht ausgeglichen.
Merke dir: Anlegen mit dem Bug in Strom und Wind.
In den amtlichen Prüfungsbögen: SBF See Nr. 8, SBF Binnen unter Antriebsmaschine Nr. 8, SBF Binnen unter Segel Nr. 5.
Frage und Antworten unverändert aus dem amtlichen Fragen- und Antwortenkatalog, Stand 01.08.2023 für den SBF See und SBF Binnen. Quelle: www.elwis.de. Die Reihenfolge der Antworten ist gemischt, die Erklärung ist von uns.